
Leupold
Leupold VX-5HD 3-15x44 CDS-ZL2 Zielfernrohr mit Side Focus
inkl. MwSt. zzgl. Versand
2 Produkte

Leupold
inkl. MwSt. zzgl. Versand

EOtech
inkl. MwSt. zzgl. Versand
Kein Zielfernrohr kann alles. Ein Glas für den Ansitz braucht Dämmerungsleistung und ein feines Absehen, eines für die Drückjagd ein weites Sehfeld bei kleiner Vergrößerung, eines für die Selbstladebüchse den Sprung von 1fach auf hohe Vergrößerung, und eines für weite Distanzen verlässliche Klicks und Parallaxeausgleich. Bei CPC Shooting in Kronberg im Taunus führen wir Zielfernrohre von Leupold und EOTECH, zwei Hersteller, die für robuste Mechanik und klare Optik stehen, und beraten dich, welches Glas zu Waffe und Aufgabe passt.
Das VX-5HD mit 3 bis 15facher Vergrößerung und 44 mm Objektiv deckt vom Waldrand bis zur weiten Feldjagd alles ab. Das CDS-System (Custom Dial System) ersetzt den Höhenturm durch eine auf deine Laborierung gravierte Entfernungsskala: Du misst die Distanz, drehst den Turm auf den Wert und hältst mittig an. ZL2 steht für die Zero-Lock-Sperre, die den Turm in der Nullstellung arretiert und ein unbeabsichtigtes Verstellen im Rucksack verhindert. Der seitliche Parallaxeausgleich (Side Focus) stellt das Bild auf jede Entfernung scharf, das 30-mm-Mittelrohr bietet reichlich Verstellweg. Das Absehen liegt in der zweiten Bildebene, bleibt also bei jeder Vergrößerung gleich fein.
Ein Zielfernrohr mit niedriger Anfangsvergrößerung (Low Power Variable Optic) ersetzt auf der AR-15 oder der B&T APC das Rotpunktvisier und den Magnifier in einem Gerät. Bei 1fach schießt du wie mit einem Rotpunkt mit beiden Augen offen, bei 10fach identifizierst und triffst du auf 500 m. Das Absehen SR5 liegt in der ersten Bildebene (FFP): Seine MRAD-Unterteilungen stimmen bei jeder Vergrößerung, du kannst also bei 4fach ebenso zuverlässig anhalten wie bei 10fach. Das beleuchtete Zentrum ist bei 1fach auch bei Tag als Punkt sichtbar. Das 34-mm-Mittelrohr verlangt eine passende Montage, auf der Selbstladebüchse typischerweise eine Cantilever-Montage, die das Glas nach vorn über den Handschutz versetzt.
In der ersten Bildebene (FFP) wächst das Absehen mit der Vergrößerung; die Haltemarken stimmen immer, bei kleiner Vergrößerung wird das Absehen aber sehr fein. In der zweiten Bildebene (SFP) bleibt das Absehen gleich groß; die Haltemarken stimmen nur bei einer festgelegten Vergrößerung, dafür ist das Absehen bei 3fach im Wald gut sichtbar. Jäger, die über den Höhenturm korrigieren, fahren mit SFP und CDS sehr gut; wer mit Haltemarken im Absehen arbeitet, greift zu FFP.
Die Austrittspupille ergibt sich aus Objektivdurchmesser geteilt durch Vergrößerung: 44 mm bei 6fach liefern gut 7 mm, mehr kann die Pupille des Auges in der Dämmerung nicht nutzen. Für die Nacht am Kirrplatz reicht also ein 44er Objektiv bei moderater Vergrößerung, ein 56er bringt nur bei hoher Vergrößerung Vorteile. Das Sehfeld bei kleinster Vergrößerung entscheidet über die Drückjagdtauglichkeit; 1fach mit über 30 m Sehfeld auf 100 m ist hier die Referenz.
Das Mittelrohr (30 oder 34 mm) muss zu den Ringen passen, die Montagehöhe zur Schaftführung: Das Auge soll ohne Kopfheben mittig hinter dem Okular sitzen. Ziehe die Ringe mit Drehmomentschlüssel nach Herstellervorgabe an, sonst verkantet das Rohr. Für Rotpunktvisiere und Magnifier findest du Riser und Klappmontagen im Zubehör. Nach der Montage schießt du auf 100 m ein und dokumentierst Klickwerte und Treffpunktlage, wir helfen dir bei der Vorbereitung.
Zielfernrohre sind frei erwerbbar, ohne Mindestalter und ohne WBK. Auch Leuchtabsehen sind erlaubt. Verboten sind dagegen Zielpunktprojektoren (Laser) und, außer für Jäger mit gültigem Jagdschein, Nachtsichtvorsatz- und Nachtzielgeräte für Schusswaffen (§ 40 WaffG). Ein Wärmebild- oder Nachtsichtvorsatz vor dem Zielfernrohr ist also nur für Jäger legal.